Aubergine meets Kichererbse: M’saka’a

Aubergine

M’saka’a

[M:saka:a]

„You shiny little eggplant – gutschi gutschi guuuuh!“
Ganz im ernst? Ich, eine Aubergine??? Das hat mal meine Cousine (sie lebt in den USA) zu mir gesagt, als wir uns vor 20 Jahren (sie war 26) das erste Mal kennengelernt haben. Ich war 15, in voller Blüte der Pubertät, „leicht“ übergewichtig und sehr eingeschüchtert – hatte ich doch genau in diesem Moment meine Hand im Mund…. Also, ich habe mir gerade mit einem Stück Fladenbrot dieses leckere M’saka’a zu Gemüte geführt und starrte sie mit großen Augen an. Diesen speziellen Moment werde ich wohl nie wieder vergessen.

„M’saka’a“ bedeutet „die Kalte“. So habe ich meine Cousine seither auch immer genannt… Der Name kommt aber eher daher, dass dieses vegane Gericht kalt genossen wird. Du kannst die gebratenen Auberginen mit Kichererbsen in Tomatensauce als Hauptspeise oder als Vorspeise im Rahmen einer Meze servieren. Ich persönlich könnte mich echt immer schon allein daran satt essen. Die Meze nehme ich aber trotzdem gerne noch mit 😉

Die Zubereitung ist kinderleicht. Du schneidest die Auberginen in Scheiben, frittierst sie oder brätst sie in der Pfanne mit viel Öl an und gibst sie anschließend in die herzhafte Tomatensauce. Eine Besonderheit sind die Kichererbsen, die noch leicht bissfest sein müssen.

Probiere es mal aus und schreibe mir gerne in den Kommentaren, wie dir „die Kalte“ geschmeckt hat.

Rezept

Zutaten für 2 Personen als Hauptspeise oder 4 Personen als Vorspeise:

  • 100g getrocknete Kichererbsen
  • 2 Auberginen
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 Dose gewürfelte Tomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 50 ml Wasser
  • 3 EL Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Prise Zimt
  • kleine Handvoll gehackte Petersilie

Dazu passt frisch gebackenes Fladenbrot oder Baguette.

Zubereitung:

  1. Kichererbsen über Nacht in Wasser einweichen lassen.
  2. eingeweichte Kichererbsen abtropfen lassen und zwischen zwei Küchentüchern verteilen. Jetzt mit einem Topfboden mit sanftem Druck über die verdeckten Kichererbsen fahren.
  3. Die Kichererbsen müssten nun ihre Haut verloren haben und zum größten Teil halbiert worden sein. Sortiere die Haut aus und halbiere die restlichen Kichererbsen.
  4. Stiel der Aubergine abschneiden und die Aubergine längs in Scheiben schneiden.
  5. Küchenpapier auf Teller auslegen.
  6. Auberginen entweder von beiden Seiten in der Fritteuse frittieren oder in der Bratpfanne braten, bis sie gold-braun sind.
  7. Frittierte Auberginen auf dem Küchenpapier abkühlen lassen.
  8. Zwiebeln in Halbringe schneiden und Knoblauch anquetschen –beides in einer Pfanne mit Öl 5 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten.
  9. Brate nun das Tomatenmark kurz mit an.
  10. Gib danach die gewürfelten Tomaten, die Kichererbsen und das Wasser dazu und lasse die Sauce zugedeckt bei mittlerer Hitze 10 Minuten blubbern.
  11. Tomatensauce mit Salz, Pfeffer und Zimt abschmecken.
  12. frittierte Auberginenscheiben in die Sauce legen, Herd abschalten mindestens 30 Minuten ziehen lassen.
  13. Beim Anrichten mit gehackter Petersilie garnieren.

Guten Appetit 🙂

 

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12 Comments on “Aubergine meets Kichererbse: M’saka’a”

  1. Die Kombination gebratene Aubergine und Tomate habe ich erstmals in Griechenland kennengelernt. Mit Zimt. Ziemlich fein. Die libanesische Variante mit Kichererbsen klingt auch toll. Kommt auf die Nachkochliste.

    1. Hey, vielen Dank 🙂
      Freue mich schon sehr darauf zu hören, wie es dir geschmeckt hat 🙂
      LG
      Rafik

  2. Ein tolles Blog! Auberginen liebe ich, und Kichererbsen auch, und die Kombination von beidem ist einfach großartig. Und den Trick zum Kichererbsenhäuten kannte ich noch nicht – danke dafür!

  3. Wahhhh, was ein tolles Rezept.
    Das liest sich schon so wunderbar. Hach…..Ich werde es auf jeden Fall nachkochen. Danke für das tolle Rezept 🙂

    Fühl dich gedrückt
    Katti | Pottgewächs

    1. Hey Anja,

      danke dir für dein Feedback. Ich bin sehr gespannt, wie es dir schmecken wird.
      LG
      Rafik

  4. Die Auberginen müssen so ja einfach gut schmecken, es sind ja nur leckere Zutaten im Rezept 🙂 Ein schönes Rezept und ein sehr schöner Blog!
    Alles Liebe,
    Julia

    1. Hey Julia,

      vielen lieben Dank für das Kompliment. Dein Blog gefällt mir auch sehr 🙂

      Liebe Grüße
      Rafik

  5. Heute Abend ausprobiert und es war seeehr lecker!! Wir haben noch mit kreuzkümmel gewürzt und einen klecks Joghurt obendrauf gemacht – mmh 😀 mein Mann und ich lieben die libanesische Küche!! Freue mich auf weitere Gerichte 😊

    1. Hallo Ina, na das freut mich wirklich sehr, dass es dir geschmeckt hat. Hmm… das mit dem Kreuzkümmel und dem Joghurt probiere ich auch gerne mal 🙂

      Liebe Grüße
      Rafik

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