Catalogna Röstzwiebeln Hindbeh
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Catalogna mit karamellisierten Zwiebeln

Was sieht aus, wie eine Mischung aus riesigem Löwenzahn, Mangold und Spinat? Richtig, der Vulkanspargel! Ne, Moment, warte mal… ähm, ich meinte natürlich den Chicorée! Ne, das passt auch nicht. Okay, das Gemüse, das ich in diesem Rezept zubereitet habe, heißt Catalogna! Vulkanspargel ist nur so ein Spitzname, denn Catalogna hat eigentlich nichts mit Spargel zu tun, aber schon eher was mit dem Chicorée. 

catalogna

CATALOGNA. FOTO VON: GEMUESE.CH

Catalogna hat einen fein-bitteren Geschmack und erinnert von der Konsistenz an Spinat/Mangold. 

Du bekommst das köstliche Gemüse auf dem Wochenmarkt oder beim Gemüsehändler um die Ecke. Du wirst Catalogna eher selten im Supermarkt finden. 

Was kann man damit machen? Catalogna schmeckt sowohl roh als Salat als auch angebraten köstlich. Die Bitterstoffe sind dabei auch noch gut für deine Verdauung. Im Libanon wird Catalogna in der Pfanne angebraten, während in einer zweiten Pfanne Zwiebelringe vor sich hin karamellisieren. 

Für dieses Rezept brauchst du also nicht viele Zutaten: Catalogna, einen Spritzer Granatapfelsirup, etwas Salz und Pfeffer, Zwiebeln und Olivenöl. Das war’s dann auch schon – und du hast es spätestens in einer halben Stunde auf dem Tisch. Gegessen wird das Gericht namens Hindbeh nicht mit Besteck – es wird, wie so oft bei uns, mit Fladenbrot aufgenommen. Reiß dir dafür einfach ein Stück Brot ab und nutze es wie einen Löffel – den du dann allerdings mitisst 😉

Die leicht bittere Note der Catalogna, zusammen mit der Süße der Zwiebeln, kombiniert mit dem Fladenbrot, wird sicher nicht nur Veganer an deinen Tisch locken. 


Rezept für “Hindbeh” – Catalogna mit karamellisierten Zwiebeln

Catalogna Röstzwiebeln Hindbeh
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Vorbereitungszeit 10 Min.
Zubereitungszeit 20 Min.
Arbeitszeit 30 Min.
Portionen 4 Portionen

Zutaten

Anleitungen

  • Schneide ca. 2 cm des weißen Endes der Catalogna ab und entsorge es.
  • Schneide die restliche Catalogna in kleine Stücke und wasche sie ab.
  • Schäle die Zwiebeln, halbiere sie und in schneide sie in Halbringe.
  • Erhitze das Olivenöl in einer Pfanne auf hoher Stufe und brate die Zwiebeln darin scharf an.
  • Nach ca. 3 Minuten stellst du die Temperatur auf die mittlere Stufe zurück und lässt die Zwiebeln ca. 10 Minuten garen. Stelle die karamellisierten Zwiebeln danach zur Seite. 
  • Erhitze etwas Olivenöl in einem kleinen Topf auf hoher Stufe und brate die Catalogna ca. 3 Minuten scharf an und stelle die Temperatur anschließend wieder auf mittlere Stufe. Nach ca. 5 Minuten mit Salz, Pfeffer und Granatapfelsirup abschmecken. 
  • Catalogna auf einem Teller geben, die Zwiebeln darüber verteilen und mit etwas Olivenöl übergießen.

Serviere das Gericht mit libanesischem Fladenbrot und geviertelten Zitronen. 

    Notizen

    *Rezept enthält Affiliate-Links.
    Wie isst man Hindbeh?

    Nach Geschmack mit ein paar Spritzern Zitronensaft. Dazu wird Fladenbrot gereicht. 
    Reiße dir ein Stück Fladenbrot ab und nimm mit dem Fladenbrot möglichst immer von der Catalogna und etwas von den Zwiebeln auf – Verzichte auf das Besteck.
    Guten Appetit!

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    4 Kommentare

    1. Hi Rafik,
      ich habe neulich auf dem Wochenmarkt den Catalonga gesehen und aus Neugier gekauft. Der Verkäufer sagte auch etwas von fein-bitterlich. Auf bitter steh ich nicht so, aber ich wollte es trotzdem probieren. Zu Hause überlegte ich noch: als Salat oder gebraten? Zur Sicherheit zupfte ich ein Stück ab um es zu probieren. Schock schwere Not, war das BITTER! Das kann man doch nicht essen! (Ich hoffe, die Regenwürmer im Kompost haben sich gefreut.) Leider kannte ich damals dieses Rezept noch nicht, dann hätte ich es wenigstens noch mal versuchen können.
      Trotzdem: mach bitte weiter mit den leckeren Rezepten!

      LG
      El-Fee

      1. Hey Birgit,
        dann hast du ja jetzt einen guten Grund dich erneut an Catalogna zu wagen 😀
        Liebe Grüße
        Rafik

    2. 5 stars
      Ein sehr leckeres Rezept.
      Ich habe es etwas abgewandelt und nach dem Anbraten mit Zitronen und Orangensaft, Granatapfelsirup , Salz und Pfeffer abgeschmeckt.
      Drei Eier aufgeschlagen und bei geschlossenem Topf stocken lassen.
      War überhaupt nicht bitter.

      1. Hallo Ulrike,
        danke für dein tolles Feedback. Die Abwandlung klingt sehr gut. Muss ich auch mal probieren 🙂

        Liebe Grüße
        Rafik

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