Hummus Fatteh
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Hummus Fatteh | Warme Kichererbsen mit Brotchips und Tahini-Joghurt

So Kinder, wir wiederholen heute mal den Unterrichtsstoff. Was bedeutet Kichererbse auf Arabisch? Richtiiiig! Kichererbse auf Arabisch bedeutet Hummus. Daher hat die köstliche Creme auch ihren Namen. Hier allerdings verarbeiten wir die guten Hülsenfrüchte nicht zur cremigen Gottheit, sondern lassen sie ganz und bedecken sie mit einer leckeren Sauce aus Tahini und Joghurt und betten sie auf knusprigem Brot. Ein Frühstück, das seines Gleichen sucht! Ladys and Gentlemen: Hummus Fatteh!

Gerupft, nicht geschnitten!

Fatteh ist ein Gericht, das traditionell zum (späten) Frühstück serviert wird. Es gibt diverse Möglichkeiten Fatteh zu machen, zum Beispiel mit frittierter Aubergine oder mit Hähnchen. Hummus Fatteh ist die Basisvariante. Der Name stammt vom arabischen Wort für rupfen bzw. reißen. Damit ist das Rupfen des Fladenbrots gemeint, das als Grundlage für das köstliche Veggie-Gericht dient. Das Brot wird in der Regel kurz frittiert, du kannst es aber auch im Backofen rösten. So, jetzt haben wir die Basics abgehakt, dann kann es ja endlich zum epischen Teil des Textes gehen … “Meine Fre….e ist das Lecker! Yeah, Baby, yeah!” Ok, beruhigen wir uns mal schön wieder.

Hummus Fatteh ist für alle, die ein herzhaftes Frühstück lieben. Komm’ mal weg von Bacon & Eggs und gönn dir lieber diese warmen, zarten Kichererbsen auf knusprigem Fladenbrot mit der Sauce aus Joghurt und Tahini und einer guten Knoblauchnote. On Top gibt es dann noch in Butter geröstete Pinienkerne. Ich persönlich röste die Kerne dann so lange, bis sie etwas dunkler werden und die Butter leicht Braun geworden ist. Abschließend kommt noch frisch gehackte Petersilie, etwas getrocknete Minze und Paprikapulver oben drauf. Und wenn du es zum Frühstück nicht so herzhaft magst, macht sich Hummus Fatteh auch perfekt als Mittag- oder Abendessen. Your choice.


Rezept für Hummus Fatteh

Hummus Fatteh
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Vorbereitungszeit 10 Min.
Zubereitungszeit 25 Min.
Arbeitszeit 35 Min.
Portionen 4 Portionen
Autor Rafik Halabi

Zutaten

Für die Sauce

  • 150 g Joghurt (10%)
  • 2 EL Tahini
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 El Wasser
  • 1/2 TL Cumin
  • Salz, Pfeffer

Außerdem

Anleitungen

  • Kichererbsen mit Wasser bedeckt in einem Topf erhitzen und warm halten.
  • Backofen auf ca. 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Fladenbrote in kleine mundgerechte Stücke reißen oder schneiden und für ca. 10 – 13 Minuten im Backofen rösten, bis sie schön knusprig sind. (Alternativ kann das Fladenbrot auch kurz in Öl frittiert werden). Fladenbrotchips anschließend beiseite stellen.
  • Für die Sauce Knoblauch schälen und mit etwas Salz sehr fein zerstoßen. Knoblauch, Joghurt, Wasser, Tahini, Zitronensaft und Cumin vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Petersilie hacken.
  • Butter in einer Pfanne erhitzen und darin die Pinienkerne für ein paar Minuten auf mittlerer Stufe goldbraun rösten. Anschließend beiseite stellen. Ich röste sie manchmal sogar etwas drüber, sodass sie noch etwas dunkler werden. Die Butter bekommt durch die Röstung ebenfalls ein nussiges Aroma.
  • Warme Kichererbsen abtropfen. Fladenbrot auf Schalen verteilen und mit Kichererbsen und Sauce toppen. Anschließend die Butter mit den Pinienkernen darauf verteilen und mit frischer Petersilie, getrockneter Minze und etwas Paprikapulver bestreuen.
  • Genieße Hummus Fatteh am besten direkt nach dem Zusammenstellen, damit die Komponenten noch frisch, knackig und warm sind.

Probiere auch unbedingt mal Fuhl Medammas und Musabaha.

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